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Gourmet & Wein Report
Autor und Herausgeber des monatlich erscheinenden "Gourmet & Weinreport" ist August F. Winkler, zunächst politischer Journalist, seit 1974 Hinwendung zum Thema Essen, Trinken, Kochkunst und Weinkultur. Er gilt als ein profunder Kenner der Kulinarik und als renommierter Weinexperte.

Die Osterbrezel
Kultgebäck am Gründonnerstag
Früher, als der Großvater noch die Großmutter nahm, gab es für jeden Tag der Karwoche sowie den eigentlichen Ostertag spezielle Mehlspeisen. Ein Kultgebäck für den Gründonnerstag war beispielsweise das “Apostelbrot“, auch “Händelbrot“ genannt. Der Name ist verbunden mit der christlichen Fußwaschung am ... > mehr

Ostermenü
Ein Tribut an den Frühling
Halleluja, Ostern ist nahe, was auch bedeutet: Aufmarsch der Schokoladehasen, hartgekochte Eier in allen Farben und bereit sein zum erbaulichen Spaziergang, wie ihn der Herr von Goethe im Faust beschrieben hat. Jedenfalls spürt man schon einen neuen Geschmack im Mund, so eine Sehnsucht nach neuen Genüssen, zarter und feinwürziger als im Winter, halt sonniger. ... > mehr

Rouladen: Die wahre Schönheit liegt im Inneren
Rindfleischwickel mit Pfiff
Niemand weiß, wer wann und wo erstmals Fleisch oder Fisch zu einer Roulade gerollt und damit die These begründet hat, dass bei manchen Speisen die wahre Schönheit im Inneren liegt. Vielleicht hatte ein kochender Schneider seine Hand im Spiel, denn vor der Erfindung der rostfreien, flexibel einstellbaren Klammern sind die dünn geklopften und pikant gefüllten ... > mehr

TV-Köche: Kalauer zwischen Sein & Schein
Wo man Qualität finden kann
Pikobello, in tadellos gebügelter, blütenweißer Jacke mit elegant aufgesetztem Stehkrägelchen, wie es weiland die Offiziere des Zaren an ihren Galauniformen für angemessen gehalten haben, schreiten sie ihre Tatorte ab: die öffentlichen Herde in den diversen Fernsehsendungen. Man nehme Markus Lanz, den Moderator einer Koch-Show, der vom Essen kaum mehr ... > mehr

Tee in der Literatur von Goethe bis Uhland
Von Tee und Geist
Wenn es ums Genießen geht, ist Goethe vollautomatisch sehr nah. Das gilt selbstverständlich auch für den Tee, dem der Meister innigst zugetan war. Der Teetisch war ihm ein geliebter Ort für „das Neigen von Herzen zu Herzen“, und Eckermann, des Dichters Leibchronist, berichtet am 14. Oktober 1823 über einen der in Weimar berühmten Tee-Zirkel: ... > mehr

Der Faschingskrapfen ist der König des Schmalzgebäcks
Das närrische Brauchtum und seine kulinarischen Folgen
Ob Karneval im Rheinischen, Fasching oder Fasnacht im Süddeutschen, eines verbindet das sogenannte närrische Brauchtum über die Grenzen hinweg: der Krapfen. Um diesen König des Schmalzgebäcks und Faschingsgebäck Nummer eins ranken sich etliche Legenden. Eine stammt aus Wien und besagt, daß die bei den Wiener Hofbällen besonders aktive Köchin ... > mehr

Edelsüße Weine zu Hummer und Blutwurst
... oder Noahs Trost in der Kulinarik
Als Noah nach verflossener Sündenflut die Arche verließ, wurde ihm sozusagen von höchster Instanz auch der Genuss von Fleisch erlaubt. Im ersten Buch Mose heißt es: „Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise.“ Der alte Menschenvater dachte kulinarisch weiter. Er legte einen Weinberg an und betrank sich an der ersten Ernte. Das haben ... > mehr

Lesen und kochen
Lektüre für Genießer und Herdkünstler
Küchenpraxis von Teubner: opulent und brillant - Ein Mann von bissiger Gescheitheit hat einmal gesagt, der Spießbürger halte das Staatswesen zusammen wie die Mehlschwitze die deutsche Küche. Das Urteil ist witzig, aber nicht mehr zeitgemäß, was die Mehlschwitze betrifft. Die „Einbrenn“, wie man in Österreich in Butter oder Schmalz braun ... > mehr

Kulinarische Mogelpackungen
Frischer Wildlachs im Februar?
Auf deutschen Speisekarten tummeln sie sich häufiger als in der Natur: Wildlachse, Rebhühner, bretonische Hummer, Pré-salé-Lämmer, Bresse-Hühner - alles kulinarische Klassiker, rar und teuer. Das große Mysterium dabei ist, dass es von diesen Spitzenprodukten längst nicht so viel gibt, wie in der Gastronomie angeboten wird. Frischen Wildlachs ... > mehr

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