| Federweißer: der Zecher heitere Wonne |
| Wein & Saison: |
Die Luft in den Weindörfern zwischen dem Bodensee und der Ahr, entlang Mosel, Rhein, Main und Neckar sowie in den sächsischen Rebengärten ist jetzt getränkt vom hefigen Duft des jungen Weins. Der Riesling hängt noch an den Stöcken, als spätreifende Edelsorte giert > mehr |
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| Sauvignon blanc: die unendliche Geschichte eines Erfolgs |
| Trink-Art: |
Grüngelb und gemächlich fließt der Zieregg 2005 des Winzers Manfred Tement ins Glas. Der Wein, ein Sauvignon blanc der Weltklasse, lag ein Jahr lang im Barrique, doch jetzt ist er in Flaschen gefüllt und verströmt im Nu seinen berückenden Duft nach dunklen Beeren, flan > mehr |
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| Rust im Herbst: Endstation Sehnsucht für Genießer |
| Reise zum Wein: |
Die Geschichte begann im „Rusterhof“. Das ist ein spröder Satz, doch hat er die suggestive Kraft, augenblicklich ein Verlangen nach diesem Ort auszulösen, eine Sehnsucht nach gutbürgerlicher Küche in heimeliger Atmosphäre. Der „Rusterhof“ in Rust am N > mehr |
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| Crus bourgeois: ein Hoch der roten Bourgeosie! |
| Wein & Stil: |
Zum modischen Repertoire des Snobs gehört die lässige Grandezza, mit der er die Namen großer Weine so nebenbei fallen lässt wie andere beim Kuchenessen bröseln. Seine Weinwelt ist eng, sie besteht aus den zwei Rothschilds, Romanèe-Conti und Pètrus nebst einige > mehr |
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| Lob der guten Hausmannskost |
| Ansichten: |
Es heißt, das Gehirn sei so etwas wie ein Generalsekretariat des Menschen. Was er denkt, fühlt, empfindet, alles Leibliche und Seelische wird über die vielen Millionen grauen Zellen wahrgenommen und gesteuert. Das wird schon so sein, wer will der Wissenschaft widersprechen, aber man > mehr |
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| Der Herbst: eine Ode mit Rilke |
| Der Herbst ist ein kulinarischer Tausendsassa |
Die Sonne kann im Herbst schon etwas müde sein, aber deswegen schläft sie noch lange nicht ein. In ihrer moderaten, behaglichen Wärme glüht der Sommer noch ein letztes Mal auf, ehe er sich fröstelnd zurück zieht.Der Herbst ist weit mehr als nur der große Malermeis > mehr |
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| Zeitgemäße Wildküche: Hautgout und Spicken sind passé |
| Der Herbst ist ein kulinarischer Tausendsassa |
Zur ungenierten Sinnlichkeit des Herbstes, in dessen prallen Farben der Sommer noch einmal aufglüht, bevor er sich fröstelnd zurückzieht, gehören goldbraun gebratene Fasane, Rehkeulen, Hirschfilets und in Rotwein geschmorte Hasenrücken. Die Wildbretküche ist der gro&szl > mehr |
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| Austern: klassische Lust aus dem Meer |
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Alles an dem Mann ist Hingabe. Leicht vornübergebeugt, mit sanft gewölbter Nase, sinnlich wie zum Kuß geschürztem Mund, einem Blick voller Sehnsucht und zugleich der beruhigenden, jede Nervosität bannenden Gewissheit, dass es bis zur Erfüllung nur einen Moment dauern w > mehr |
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| Miesmuschel: gar nicht miese Meeresfrucht |
| Der Herbst ist ein kulinarischer Tausendsassa |
Am Eßtisch ist schon mal zu hören, Miesmuscheln seien Austern für Arme. Das ist snobistisches Getue. Ein wertender Vergleich ist schon deshalb unstatthaft, weil Austern zumeist roh, die Miesmuschel hingegen vorzugsweise gekocht verzehrt wird, darüber hinaus auch gebacken, gratin > mehr |
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| Weiße Trüffel: Krönung der kulinarischen Lust zu sündigem Preis |
| Der Herbst ist ein kulinarischer Tausendsassa |
Wenn die Herbstnebel durchs Piemont wabern, spitzt der Feinschmecker die Lippen, denn rund um Alba sind bis in den Dezember hinein die Trüffelsucher mit ihren Mischlingshunden auf der Jagd nach den weißen Knollen. Im Gegensatz zur schwarzen Trüffel, deren beste Zeit von Dezember bis > mehr |
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