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Die Rote Bete ist eine tief wurzelnde und trockenheitsresistente Pflanze die zur Familie der Gänsefußgewächse gehört. Ihre 100 - 600 g schweren plattrunden, kugeligen, birnenförmigen oder zylindrischen Knollen sind rot, gelb oder weiß. Die rote Farbe beruht auf der hohen Konzentration an dem stickstoffhaltigen Glykosid Betanin und an einem gewissen Gehalt an Anthocyan. Rote Beten enthalten außerdem verschiedene organische Säuren, Calcium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, Schwefel, Jod, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B6, Niacin und C. Die heilkräftige Wirkung der Rote Beten ist seit langem bekannt. So wirken Rote Beten appetitanregend und fördern die Gallensekretion.
Der rote Farbstoff wird mit Stuhl und Harn wieder ausgeschieden, Blut im Stuhl und Harnbluten vortäuschend.
Heimat der Ursprungspflanze sind die Küstenlandschaften des östlichen Mittelmeeres und die zentral- und nordasiatischen Steppen und Wüstengebiete. Die heutigen Kulturformen sind jedoch erst im 19. Jahrhundert entstanden. Rote Beten werden heute in allen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut, in Europa hauptsächlich in den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich, in der BRD, Polen und Skandinavien.
Sie ist als Konserve, sauer Eingelegtes oder frisch im Handel zu bekommen. Rote Bete ist praktisch das ganze Jahr über auf dem Markt zu erhalten. Zur Hauptzeit von Mai bis Ende Juli gibt es Rote Bete mit Blättern, welche wie Spinat zubereitet werden können und sehr nährreich sind.
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