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Aus der Frucht eines südamerikanischen Baumes, die schon bei den Azteken unter dem Namen "Xocoatl" bekannt war, gewinnt man die Kakaobohnen. Die ersten Kakaobohnen , die nach Europa gelangten verdankt man der Eroberung Mexikos durch Cortéz. Die Schoten des Kakaobaumes sind gelb und rot, sie enthalten Bohnen, deren Inhalt 20-30 weiße Samen sind. Nachdem man sie fermentiert hat, werden sie getrocknet und geröstet. Sie werden zu Kakaobutter, Kakaopulver, Trinkschokolade oder Backschokolade weiterverarbeitet. Kakaobutter ist der Grundstoff für die Schokoladenherstellung. Zartbitterschokolade ähnelt dem Geschmack von Kakao eher als Milchschokolade, da weniger Zucker, Sahne und Trockenmilchpulver enthalten ist. 80% Zucker und 20% Kakaopulver sind Bestandteil einer Trinkschokolade. Auch die Kosmetik hat sich Kakaobutter zur Herstellung von Pflegeprodukten zu Nutzen gemacht. Mexikanische Gerichte werden mit Kakao verfeinert.
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